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Stibnit (Antimonit)

Stibnit (Antimonit)

Stibnit (Synonym: Antimonit) ist ein häufig vorkommendes Antimonsulfid und gehört zur Mineralklasse der Sulfide. Im deutschen Sprachgebrauch werden Stibnit, Antimonit und Antimonglanz als Mineralnamen verwendet. Das Mineral wurde 1854 von James Dwight Dana endgültig als Stibnit beschrieben. Bekannt und genutzt wird Antimonit seit dem Altertum. Es wurde schon ab 3000 v.Chr. als Kupferzusatz bei der Bronzeherstellung verwendet. Im antiken Ägypten, im antiken China und in der griechischen und römischen Antike wurde Antimonit in Pulverform für Augenschminke und zur Haarbehandlung benutzt. Im alten China wurde Antimonit bei der Papierherstellung verwendet. Antimonit als Goldabscheidezusatz hat eine sehr lange Tradition. Antimonit hat eine sehr lange medizinische Tradition; er findet Erwähnung im Papyrus Ebers um 1600 v.Chr., im medizinischen Wörterbuch des indischen Arztes Naharani im 13. Jahrhundert und bei Paracelsus im 16. Jahrhundert.

Antimonit_Stufe_h16_4-1s

Das rhombische Mineral bildet langprismatische Kristalle, deren Flächen oft von Rillen durchzogen sind, manchmal auch spießige , nadelige oder charakteristisch gekickte, gebogene, stängelige Kristalle. Antimonit kommt oft in Form von derben, wirr filzigen oder seltener strahligen Aggregaten vor. Antimonit hat eine bleigraue oder stahlgraue Farbe. Kristalle haben frisch einen starken Metallglanz, laufen oft schwarz schillernd an.
Antimonit entsteht primär in hydrothermalen Quarzgängen und Thermalsintern, oder tertiär in Erzgängen durch Verdrängung. Er kommt auf Quarz-Blei-Erz- und Silber-Erz-Gängen, manchmal mit gediegenem Gold zusammen vor selterner in Kalkstein. Begleitmineralien sind Realgar, Galenit, Pyrit, Quarz, Zinnober und Auripigment.

 

Visitenkarte:

Farbe

Transparenz

Mineralklasse

Formel

Kristallsystem

bleigrau, bläulich stahlgrau oder schwarz

undurchsichtig

Sulfide

Sb2S3 + Fe,Cu,Pb,Zn + (Co,Ag,Au,Pd)

rhombisch

Härte

Dichte

Bruch

Spaltbarkeit

Glanz

2-2,5

4,6 - 4,7

schwach muschelig

vollkommen

Metallglanz

Antimonit hat einen Antimongehalt von bis zu 73% und wird als Antimonerz abgebaut. Das Element Antimon ist sehr selten (Gehalt in der Erdkruste 0,00002%). Es ist ein wichtiger Legierungsbestandteil von bleihaltigen Akkus, Lötmetallenen, Getriebestählen. Antimonverbindungen werden als Flammen hemmendes Material in Kunstoffen und Textilien verwendet. Feuerwerk gibt Antimon eine blau– lila Farbe.


Antimon ist giftig, aber durch die weitgehende Unlöslichkeit von Antimonit in Wasser und einer nur sehr eingeschränkten Resorption des Antimons im menschlichen Magen-Darmtrakt besteht keine akute Gefährdung. Antimonhaltige Mineralien sind relativ unproblematisch in der Handhabung. Die giftige Wirkung beschränkt sich beim Verschlucken wegen der geringen Aufnahmefähigkeit auf Schädigungen des Magen-Darm-Trakts, mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Natürliche Antimonverbindungen sind fast immer mit anderen Schwermetallen wie Arsen und Blei verunreinigt, die meistens wesentlich toxischer wirken als die Antimonverbindung selbst. Antimonhaltiger Staub kann bei Kontakt Augen (Bindehautentzündung) und Haut (Dermatitis, Keratitis) schädigen und zu einer Hämolyse (Abtrennung der roten Blutkörperchen) führen. Schädigungen an inneren Organen (Lungenödeme, Leberzirrhose, Nierendefekte, Herz-Kreislauf) und am Knochenmark können auftreten. Bei Kontakt mit antimonhaltigen Stäuben sollte ein Mundschutz getragen werden.

 

Nachgesagte Heilwirkungen:

Seelisch

Antimonit hilft loszulassen. Er hilft, Süchte, Begierden, zwanghaftes Denken, Perfektionismus zu überwinden und langfristig selbständiger und glücklicher zu werden. Antimonit kann bei ‚Burn Out‘ Gefahr eingesetzt werden. Er unterstützt rationales Denken, verleiht Durchhaltevermögen und stärkt die Selbstabgrenzung. Er fördert die Kontrolle von Begierden und Emotionen bei Sucht. Antimonit fördert das Überwinden begrenzender Vorstellungen.

Körperlich

Antimonit fördert die Wundheilung. Er lindert Schwellungen und Hautausschläge, Zahnfleischbeschwerden, Ekzeme, Juckreiz und Schuppen.  Antimonit reguliert die Verdauung, lindert Magenbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen. Antimonit fördert die Giftausscheidung. Er reduziert sexuelles Verlangen.

 

Antimonit wird aufgelegt. Für geistige Wirkungen kann man ihn aufstellen.

Pflege: nach Bedarf unter fließendem Wasser reinigen, mit Hämatit Ministeinchen entladen und zum Aufladen in die Morgensonne oder auf eine Bergkristalgruppe legen.


 


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